Gruppe für Wertkritik und Krisentheorie

Antipolitik Antiökonomie Antimoderne



wertKRITIK.org ist die Internetpräsenz der Gruppe für Wertkritik und Krisentheorie.


Hier werden Texte veröffentlicht, die sich der Krise und Kritik der warenproduzierenden Gesellschaft sowie all ihrer Formen und Kategorien (Ware, Wert, Arbeit, Geld, Markt, Staat, Demokratie etc.) widmen.

Im Zentrum steht die Annahme, dass wir gegenwärtig in einer Epoche der fundamentalen Krise der kapitalistischen Gesellschaft leben, die die Menschheit vor eine existentielle Alternative stellt: Emanzipation oder Barbarei.


Die Theoriebildung von wertKRITIK.org steht in der Tradition der Wertkritik bzw. Wert-Abspaltungskritik, wie sie seit den 1980er Jahren sowohl in Abgrenzung als auch in Weiterentwicklung der Theorie von Karl Marx sowie daraus hevorgegangener Marxismen entwickelt wurde.

Sie knüpft vor allem an jene Teile des Marx’schen Werkes an, die sich auf die schonungslose Analyse und Kritik des Kapitalismus als einer „fetischistischen“ Gesellschafts- und Lebensform mit ihren vielfältigen immanenten Widersprüchen beziehen – Widersprüche, die letztlich in ihrer eigenen finalen Krise kulminieren.


10. TODESTAG VON ROBERT KURZ (1943 – 2012)

Am 18. Juli 2022 jährte sich der Todestag von Robert Kurz zum zehnten Mal. Kurz gehörte zu den maßgeblichen Begründern und einflussreichsten Autoren der Wertkritik bzw. Wert-Abspaltungskritik. Die Wertkritik wie auch die deutsche Linke insgesamt verlor mit ihm – wie es Gerd Bedszent in seinem Nachruf ausdrückte – „einen ihrer profundesten Denker“. Kurz hinterlässt eine Lücke, die in der wertkritischen Theoriebildung bis heute schmerzlich zu spüren ist.


Anlässlich seines 10. Todestages veröffentlichen wir hier zwei damals in linken Zeitschriften erschienene Nachrufe von Gerd Bedszent und Gerold Wallner: 


Geld ohne Wert Über die Entzivilisierung der Welt. Der Marxist Robert Kurz ist tot


Robert Kurz 1943 2012




AKTUELLE BEITRÄGE

URBAN & v. UHNRAST:

Down the rabbit hole

HAARMANN, ULRICH & WALLNER:

Entstehen als Subjekt?

BUCHBESPRECHUNGEN